Rechtsanspruch auf Homeoffice? MdB @UlrichKelber (SPD) gibt Antworten #RheumaArbeit #btw17

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Bonner Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl #RheumaArbeit

Nach der #RheumaArbeit Podiumsdiskussion sprach ich mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber über die Forderung nach einem gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice-Tätigkeiten, die in einer Umfrage der Deutschen Rheuma-Liga zum Ausdruck kam.

Siehe auch:

Chronisch Kranke fordern gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice

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Agile Sau rennt durchs Dorf

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Stefan Pfeiffer vom CIO-Kuratorium hat einen interessanten Beitrag im Manager Magazin zur Agilität kommentiert:

„Ich weiß, ich bin jetzt nicht management-konform, aber dieser Beitrag von Andreas Seitz spricht mir in vielerlei Beziehung aus dem Herzen. Auch ich habe den Eindruck, dass mal wieder eine Sau durchs Dorf getrieben wird, statt an die Ursachen zu gehen.“

Die Unternehmen seien mittlerweile voll von agilen Coaches und agilen Führungskräften und alle sind in agilen Märkten mit agilen Wettbewerbern unterwegs.

„Agile Autoren schreiben agile Ratgeberbücher. Alles wird agilisiert, bis zur Verzerrung. Fast verzweifelt erzählen Konzernmenschen vom Agilitätsmantra ihrer Chefs, deren eigene Agilität sich aber zumeist auf Auftritte in Jeans und Turnschuhen beschränkt. Forever young kann tragisch sein – auch wenn in Berliner Cafés Mitfünfziger auf ihrem Macbook an der neuen digitalen Welt schrauben. Das ist allenfalls bieder. Bewahrend statt aufbrechend“, so Seitz.

Pfeifen im Walde könnte man das nennen, wie bei New Work…

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Starre Arbeitszeiten, verspätete Diagnosen, Angst vor Altersarmut: Sorgen der chronisch Kranken #RheumaArbeit

Sieht man sich am Dienstag in Bonn?

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Digital Hub Bonn

Lange Wartezeiten bei Ärzten, Sorge vor Altersarmut, Hoffnung auf flexiblere Arbeitsmodelle: Menschen, die an Rheuma erkrankt sind, kämpfen mit zahlreichen Problemen im privaten und beruflichen Alltag. Das hat eine Online-Umfrage der Deutschen Rheuma-Liga bestätigt. Rund 1.000 Personen haben an der Umfrage teilgenommen und detailliert beschrieben, vor welchen Problemen sie stehen. Mit der Umfrage wollte die Deutsche Rheuma-Liga herausfinden, ob sie mit ihrem „Aktionsplan Rheuma“ auf dem richtigen Weg ist.

Ein zentrales Ergebnis: Es dauert nach wie vor viel zu lange, bis Rheuma diagnostiziert wird. Über die Hälfte der Befragten hat vier Monate oder länger warten müssen, bis ein Rheumatologe die Diagnose gestellt hatte. Nur etwa 10 Prozent haben einen Termin in den ersten sieben Tagen erhalten. Die Konsequenzen können gravierend sein: Je später die rheumatische Erkrankung diagnostiziert wird, desto geringer sind die Chancen auf Remission.

Auch bei einem akuten Schub müssen an Rheuma Erkrankte lange Wartezeiten hinnehmen…

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Gesprächstennis über digital-transformatorischen Beraterquatsch #prmagazin #Recherche

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Mein Interview mit dem Mittelstandsexperten Marco Petracca hat die Agentur PSV hübsch zusammengefaßt (Gesprächstennis gefällt mir am besten):

„Statt der konstanten Digitalisierungs-Klatsche für den Mittelstand, plädiert unser Experte Marco Petracca bei Ichsagmal.com-Gespräche für mehr realistische Nähe zu den Unternehmen, die bei der digitalen Transformation längst schon weiter sind als von Medien und Agenturschreiern proklamiert. Gesprächstennis mit überraschenden An- und Einsichten, von Ingenieuren in Gebüschen, digitaler Mitarbeiterkompetenz als Treibstoff für den Wandel und Beraterquatsch. Reinhören Pflicht.“

Na dann:

Die prmagazin-Story erscheint im September.

Man hört, sieht und streamt sich 🙂

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Bildung ohne Unterricht und Ökonomik ohne Erbsenzähler #Sommerinterview mit @bildungsdesign

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Die Mainstream-Ökonomen markieren eine merkwürdige Kampflinie gegen die pluralen Ökonomen: Für einige Professoren ist es eine Horrorvorstellung, dass die „Pluralen“ in ihr Fach nun Marxismus, Gender-Theorie oder Postwachstums-Ideen einschmuggeln könnten.

„Die Vertreter der sogenannten Pluralen Ökonomen wollen die Wirtschaftswissenschaft sturmreif schießen“, sagt Joachim Weimann von der Universität Magdeburg nach einem Bericht der FAZ. Viele Pluralismus-Vertreter hätten einfach keine Ahnung. „Sie beherrschen die Sprache und die Methoden der Ökonomen nicht, obwohl sie diese ständig kritisieren“, sagt Weimann.

Etwas ärmlich scheint die Replik, die sich immer noch in Kategorien der politischen Gesäß-Geografie bewegt. Siehe auch den Blogpost: Warum die Ökonomik sich wandeln muss.
Dabei gibt es gute Gründe, dass naturwissenschaftliche Gehabe der neoklassischen Wirtschaftstheorie mit ihrem pseudo-neutralen Habitus in Frage zu stellen.

Wirtschaftswissenschaft auf Excel-Tabellen-Niveau

Hier sehe ich die Notwendigkeit für eine Radikalkur. Die von den pluralen Ökonomen geforderte thematische Ausweitung des Studiums reicht dabei nicht aus. Es muss etwas anderes geben…

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Was ist nur mit den Fachmedien los? @vbanholzer im Bonner #Sommerinterview

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Warum werden Fachmedien immer schlechter? Bezahlte Gastbeiträge, verkaufte Cover-Storys, hineindrücken von schlecht geschriebenen Pressemitteilungen, keine Blattmacher-Qualitäten. So etwas können auch Algorithmen übernehmen.

Was sich ändern muss und wie der Status quo zu bewerten ist, schildert Professor Volker Banholzer von der TH Nürnberg im Bonner Sommerinterview:

Die von Banholzer benannten Positivbeispiele:

Factory.

Computer & Automation.

Welche Fachmedien überzeugen Euch?

Siehe auch die weiteren Folgen mit Banholzer auf CIO-Kurator:

Wenn Medien nur Informationen anschubsen, werden sie von Algorithmen ersetzt

Gestaltungsdiskurs statt Silicon Valley-Phrasen – Empfehlungen für die Innovationskommunikation

Das komplette Sommerinterview:

Das nächste Sommerinterview:

Man hört, sieht und streamt sich – am Donnerstag in München 🙂

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