Man sieht sich oder auch nicht
Wer sich im digitalen Raum nicht verortet, existiert dort nicht und könne nach Auffassung von Klaus Eck auch nicht von den Vorteilen profitieren.
„In Deutschland neigt man leider dazu, sich unsichtbar zu machen, statt online erkennbar zu sein. Etwas weniger Perfektionismus wäre da angebracht. Und mehr Innovationsfreude, Neugier und Experimentiergeist. Im Web ist Schweigen kein Gold“, so Eck im Interview mit der Philosophie-Zeitschrift „Hohe Luft“, veröffentlicht im Manager Magazin.
Wer darauf verzichten wolle, kann das tun, muss dafür aber einen hohen Preis entrichten. Denn er wird in einer digitalisierten Gesellschaft keine große gesellschaftliche Rolle mehr spielen.
Das gilt für Politiker, für Unternehmer (die ständig von Digitaler Transformation brabbeln, aber kaum die digitalen Werkzeuge einsetzen – vielleicht im stillen Kämmerlein) und für Journalisten. Das bringt SZ-Onlinechef Stefan Plöchinger für die Medienbranche auf den Punkt:
„Immer wenn Journalisten greifbar werden und nicht nur als ‚die…
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