Plattformen als Leviathan? Michael Seemann auf der re:publica in Berlin
Facebook hat den Vorwurf zurückgewiesen, seine Mitarbeiter hätten in den USA Nachrichten-Trends auf der Plattform manipuliert, um Mitgliedern Berichte mit konservativem Einschlag vorzuenthalten. Das Online-Netzwerk habe keine Belege dafür gefunden, schreibt der zuständige Manager Tom Stocky in einem Facebook-Eintrag.
„In einem Gizmodo-Bericht erklärten namentlich nicht genannte frühere Mitarbeiter, bei der Überprüfung der News-Trends seien Nachrichten über Politiker wie den einstigen republikanischen Präsidentschafts-Kandidaten Mitt Romney oder Treffen konservativer Gruppen herausgefiltert worden. Dagegen seien Themen wie die Bewegung gegen Rassen-Diskriminierung ‚Black Lives Matter‘ künstlich hinzugefügt worden“, führt heise online aus.
Stocky betont, solche Manipulationen seien nach den internen Richtlinien verboten und es gebe technische Barrieren dagegen. Zudem würden die Aktionen der Mitarbeiter aufgezeichnet und kontrolliert. Aufgabe des Teams sei es vor allem, die von einer Software ermittelten Trend-Nachrichten lediglich auf Doppelungen, Fälschungen oder schwache Quellenlage zu prüfen.
Kann man sich mit diesem…
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