Islands Atomdichter – Oder …

Wortspiele: Ein literarischer Blog

… Der Schock der Moderne

Wer die „Wortspiele“ in den letzten Jahren ein wenig verfolgt hat, weiß um mein beinahe schon leidenschaftliches Interesse für eine lose Gruppe isländischer Lyriker nach dem 2. Weltkrieg, die von einem Großteil der dortigen Leserschaft mit einem traditionell konservativen Poesie-Verständnis für viele Jahre mit dem Schmähwort Atomdichter abqualifiziert wurden. Was sie mit ihren in freien Versen geschriebenen Gedichten auslösten, war nicht weniger als ein Kulturkampf um vermeintlich eherne Werte der Nation.

Tatsächlich jedoch, und das wissen heutzutage auch in Island alle, waren es diese Dichter, die eine bereits zur Erstarrung neigende Dichtkunst des Landes aus ihren Fesseln überlieferter Vers- und Reimschemata befreiten und die isländische Poesie heranführten an die internationale Moderne – und somit auch den Freiraum schufen für eine heutige Lyriklandschaft, die geprägt ist von einer Vielzahl an Stimmen und Temperamenten wie selten anderswo.

Flugzeug über Reykjavik

Von manchen der Atomdichter (z.B. Stefán Hörður…

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